#Top 5 Tipps im virtuellen Raum

ABIS Feature

#1 Wer schnell ankommen will, muss langsam gehen

Es braucht Zeit, anzukommen und sich einzustimmen auf das, was kommt. Das gilt im virtuellen Raum genauso wie in Präsenz. Wir nehmen uns umfassend Zeit für ein gegenseitiges Kennenlernen und Beschnuppern. Das entschleunigt und schafft die Basis für eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. 

#2 Es braucht Raum für persönliche Begegnung

Wo Menschen sich virtuell begegnen, braucht es einen Ersatz für die vielen kleinen informellen Pausengespräche, die sich normalerweise in den Seminarräumen oder in der Kaffeeküche ergeben. Wir laden unsere Teilnehmenden ein, sich bereits vor Seminarbeginn einzuwählen und Pausen für Spaß und persönliche Plauderei zu nutzen.

#3 Online tickt wie eine Großveranstaltung

Eine Herausforderung von Online-Seminaren liegt darin, alle abzuholen und mitzunehmen. Im virtuellen Raum gehen wichtige non-verbale Signale verloren, was eine spontane und ungezwungene Kommunikation erschwert. Wir setzen auf gute Moderation, klare Kommunikation und kontinuierliche Einbindung aller Teilnehmenden.

#4 Humor darf seinen Platz haben

Auch in Online-Seminaren darf gelacht werden. Wir lieben es, mit abwechslungsreichen Energizern und kleinen Auflockerungsspielen frischen Wind in unsere Seminare zu bringen. Wer hat den lustigsten Hintergrund oder virtuellen Filter entdeckt? Kleine Späße und gemeinsames Lachen lockern auf und schaffen neue Energie. 

#5 Es ist viel mehr möglich, als man denkt

In den vergangenen Monaten haben wir viel getüftelt und ausprobiert. Unsere Erfahrungen haben gezeigt: (fast) alles, was in Präsenz funktioniert, geht auch online. Manchmal braucht es einfach etwas Mut und Kreativität, Neues auszuprobieren und die Möglichkeiten der Online-Welt neugierig zu erkunden. 

#Zwei unserer Lieblingsmethoden zum Ankommen und Energietanken

„Wer hat schon mal…?“ 

Ein Vorteil im virtuellen Raum: die Kamera. „Wer hat schon mal…?“ ist eine schöne Methode, die wir gerne als Energizer nach der Mittagspause oder einer längeren Arbeitseinheit einsetzen. Alle schalten ihre Kamera aus. Ein/e Teilnehmer*in beginnt, eine Frage zu stellen. 

Wer hat schon mal eine Safari durch Afrika gemacht?
Wer stand schon mal vor großem Publikum auf einer Bühne?
Wer hat schon mal ein Musikinstrument gespielt?
Wer hat schon mal den Geburtstag eines Familienmitglieds vergessen?

Jede/r, der diese Frage mit „ja“ beantworten kann, schaltet seine Kamera ein, alle anderen bleiben im Off. Durch die spontanen Begegnungen entdecken die Teilnehmenden Gemeinsamkeiten, lachen, sind überrascht oder neugierig. Allenfalls schenken sie sich ein Lächeln.

Das Spielen mit Videoeinstellungen eignet sich auch, um Mini-Dialoge, Reflexionseinheiten, Methoden-Demonstrationen oder ein Reflecting Team durchzuführen. Eine Kleingruppe bleibt „on line“, alle anderen schalten ihre Kamera aus. Dadurch wird die Aufmerksamkeit fokussiert und gleichzeitig Abwechslung in das klassische Video-Setting gebracht.

„Wenn ich Du wäre…“

In Zweiergruppen stellen sich die Teilnehmenden folgendes Szenario vor: Als zwei Engel begegnen sie sich im Himmel und tauschen dort ihre Rollen. Nun versuchen Sie, durch neugieriges Nachfragen spannende Aspekte über ihre neue Identität herauszufinden. 

Wo wäre ich aufgewachsen? 
Wie viele Geschwister hätte ich?
Was würde ich in meiner Freizeit besonders gerne machen?
Welche besonderen Fähigkeiten und Stärken hätte ich?

Diese Methode setzen wir gerne als Mini-Lab zum Kennenlernen ein. Auf spielerische Art können die Teilnehmenden mehr über ihr Gegenüber erfahren und dabei gleichzeitig in die Welt der neugierigen, guten Fragen eintauchen.

 

Wer mehr wissen möchte und sich selbst als Online-Moderator*in weiterbilden will, findet die passende Weiterbildung "Trainer*in für Online-Veranstaltungen" in unserer ABIS Akademie.