Stärkung Zusammenarbeit im öffentlichen Dienst: Leitlinien für ein Landratsamt

Projekt-Steckbrief auf einen Blick:

Klient: Landratsamt / Öffentliche Verwaltung
Format: halbtägige Großgruppenmoderation & Projektteam-Workshop & Rollout
Teilnehmer: ca. 100 (Führungskräfte, Mitarbeitende)
Methoden: Kreativinseln, Schreibwerkstatt, Marktstände
Ziel: acht Leitlinien der Zusammenarbeit als Konkretisierung des bestehenden Werte-Kompasses
Zeitraum: 6 Monate Begleitung

Der Auftrag: Leitlinien der Zusammenarbeit

Ein Landratsamt hat die eigene Organisationskultur ins Blickfeld gerückt und startet eine Kulturreise - partizipativ, dialogisch. 

Nun sollen  konkrete Leitlinien der Zusammenarbeit entwickelt werden - mit direktem Bezug zu dem bereits bestehenden Werte-Kompass des Landratsamts.

Die Leitfragen: Was ist unser Anspruch an jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin? Wie kann jede*r selbst zu einem guten Miteinander beitragen?

Der Dezernentin ist wichtig: Jeder Beitrag zählt! Kulturentwicklung geht uns alle an. Natürlich sollen Führungskräfte Vorbilder sein. Doch nur, wenn alle Mitarbeiter*innen ihr Arbeitsumfeld aktiv mitgestalten, kann die Wunsch-Kultur im Haus nachhaltig etabliert werden.

 

Die Herausforderung: Eine SOLL-Beschreibung allein reicht nicht. 

Kulturentwicklung passiert auf dem Weg der Entwicklung von Leitlinien der Zusammenarbeit - durch Einbindung möglichst vieler Mitarbeiter*innen, die wesentliche Kulturelemente reflektieren und als Botschafter*innen in ihren Abteilungen wirken

Und: Kulturentwicklung fängt erst an, wenn die SOLL-Kultur beschrieben ist - Impulse zur Weiterentwicklung der Organisationskultur sollten nach Fertigstellung der Leitlinien über verschiedene Kanäle initiiert werden - über Führung / über die Botschafter*innen / über HR als Wächter der HR und Führungsinstrumente

Die Herausforderung war also nicht nur, acht gute Leitsätze zu formulieren – sondern einen Prozess zu gestalten, der das Fundament für die eigentliche Kulturreise legt.

Unser Lösungsansatz: Die eigene Handschrift

Wir setzten auf Großgruppenmoderation in drei Schritten:

Sensibilisieren & Fundament legen: Impuls-Vortrag zu Organisationskultur + Schreibwerkstatt, um Best-Practice-Situationen zu sammeln und einen gemeinsamen Wortfundus zu generieren.

Inhalt erarbeiten: In Kreativinseln erarbeiteten die Teilnehmenden den Anspruch an gutes Verhalten – bezogen auf die vier Werte des bestehenden Kompasses.

Formulierung konkretisieren: Die Gruppen formulierten konkrete Leitsätze aus, die anschlussfähig und verständlich sind.

Final wurden die besten Leitsätze von einer Gruppe von Freiwilligen ausgewählt und verabschiedet.

 

Die Umsetzung: schlankes Design mit großer Wirkung

Der Prozess der Kulturentwicklung folgte einem bewusst schlanken Design: Drei halbtägige Großgruppenveranstaltungen genügten, um passgenaue Leitsätze zu entwickeln.

Ein entscheidender Nebeneffekt: Die Teilnehmenden wurden zu Kulturbotschafter*innen auf allen Ebenen – sie hatten die Leitlinien selbst entwickelt und konnten authentisch in ihren Abteilungen vermitteln, was dahintersteckt.

Feedback als Schlüssel – und als Hürde: Eine zentrale Erkenntnis: Die schönsten Leitlinien bleiben wirkungslos, wenn niemand nicht-leitlinienkonformes Verhalten anspricht. Es braucht Mut, Feedback zu geben – auf allen Ebenen, nicht nur von oben nach unten. 

Ein Fundament ist gelegt - die Reise beginnt

Am Ende des Prozesses steht ein klares Framework: 4 Werte + 8 Leitlinien der Zusammenarbeit = SOLL-Kultur kompakt beschrieben.

Hohe Identifikation: Die Leitlinien sprechen die authentische Sprache des Hauses – weil sie von den Beteiligten selbst formuliert wurden.

Klare Orientierung: Die Leitlinien dienen als Rahmen für Entscheidungen, Feedback und Zusammenarbeit – konkret genug für den Arbeitsalltag.

Erkenntnisgewinn: Es braucht Mut, nicht-leitlinienkonformes Verhalten anzusprechen. Ohne konsequentes Feedback bleiben die schönsten Leitlinien wirkungslos.

Ein Teil des Wegs ist geschafft – die eigentliche Kulturreise beginnt jetzt. Die Leitlinien sind der Ausgangspunkt, kein Endpunkt.

Gundulas Projektfazit

„Was mich nachhaltig fasziniert hat: die Kreativität, die in den Beteiligten steckt, wenn man ihnen den Raum gibt. Die Leitsätze, die in den Großgruppen entstanden sind, hätte kein Beraterteam so treffend formulieren können. Sie sprechen die authentische Sprache des Hauses."

 

Ein Projekt unserer Beraterin Gundula Ganter

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